So werden die Einträge geprüft
Ruhr Chess bringt die Vereine, Turniere, Jugendgruppen und offenen Schachtreffs der Metropole Ruhr an einem Ort zusammen. Darunter steht, welche Seiten gelesen werden, wie daraus ein Eintrag wird und wo die Grenzen der Übersicht liegen.
Erfasstes Gebiet
Die Übersicht umfasst die Metropole Ruhr, das Gebiet des Regionalverbands Ruhr mit seinen dreiundfünfzig Städten und Gemeinden: Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bottrop, Bochum, Herne, Dortmund, Hagen und Hamm sowie jede Stadt der Kreise Wesel, Recklinghausen und Unna und des Ennepe-Ruhr-Kreises. Innerhalb einer Stadt nennt ein Eintrag den Stadtteil so, wie die Quelle ihn angibt, etwa Wanne-Eickel in Herne oder Rheinhausen in Duisburg.
Vereine jenseits der Grenze, in Krefeld, Velbert, Ratingen oder Iserlohn, bleiben draußen, auch wenn sie mit Mannschaften aus dem Ruhrgebiet in einer Liga spielen. Es gibt keine Noten, keine Ränge und keine bezahlten oder hervorgehobenen Einträge; jede Liste öffnet mit dem neuesten Beleg, und geschlossene oder umgezogene Orte bleiben am Fuß der Seite mit allen Einträgen stehen.
Woher die Angaben stammen
Erste Quelle ist schach.in, die Vereinsdatenbank, aus der sich der Vereinsfinder des Deutschen Schachbunds speist und die nennt, wo jeder Verein spielt. Den Mannschaftsbetrieb datieren die Ergebnisdienste des Schachverbands Ruhrgebiet und des Niederrheinischen Schachverbands, die jede Runde mit ihrem Tag führen. Vereinsabende, Jugendgruppen und Turniertermine stammen aus den monatlichen FIDE-Berichten zu gewerteten Turnieren, aus Pressemitteilungen und Veranstaltungskalendern der Städte und von den Websites der Vereine.
Hinter jeder Angabe steht ein nummerierter Verweis auf ihre Quelle; dort zitiert die Übersicht einige Worte der Seite in deren Sprache, meist Deutsch, und nennt den Tag, an dem die Seite aufgerufen wurde. Der Text des Eintrags gibt diese Zitate wieder und sonst nichts.
Widersprechen sich Seiten, etwa Datenbank und Verein beim Spielort, setzt sich die Seite des Vereins durch, und der Eintrag erwähnt den Unterschied.
Kennzeichnung der Quellen
Drei Kennzeichen sagen, wer eine Quelle veröffentlicht hat. Offiziell: der Ort selbst, sein Veranstalter oder ein Schachverband. Aus zweiter Hand: jemand anderes, etwa eine Vereinsdatenbank, ein städtischer Kalender oder eine Zeitung. Unbestätigt: eine einzelne Erwähnung oder eine Zusendung, die keine zweite Seite stützt.
Das Kennzeichen nennt den Absender, es bürgt nicht für den Inhalt. Eine Ergebnistabelle kann eine Mannschaft noch führen, lange nachdem ihr Verein keine Wochenabende mehr abhält; wie alt ein Beleg ist, wiegt daher so schwer wie seine Herkunft.
Was die Seiten offenlassen
Mitgliedsbeiträge veröffentlichen die Vereine im Ruhrgebiet selten, und noch seltener steht dort, ob Fremde am Vereinsabend einfach mitspielen dürfen. Solche Lücken lauten im Eintrag „in den Quellen nicht angegeben“; ein leeres Feld heißt nie Nein.
Wer eine Seite mit der Antwort kennt, kann den Link über das Formular weitergeben; er wird bei der nächsten Überarbeitung gelesen, und die Angabe kommt mit Datum hinzu.
Was nicht beurteilt wird
- Vereine, Turniere, Schulen, Kurse und Spielorte erhalten keine Note, keine Punkte und keinen Rang.
- Jeder Eintrag stützt sich auf veröffentlichte Seiten; die Übersicht schickt niemanden in die Spielorte.
- Beiträge und Startgelder erscheinen nur so, wie eine Seite sie am Tag des Aufrufs nannte.
- Jugendgruppen richten sich nach dem Schuljahr, Ligen nach der Saison; beides kann sich bis zur nächsten Überarbeitung verschieben.
- Die Güte des Trainings bleibt unbeurteilt; ein Trainertitel wird nur am FIDE-Profil geprüft.
- Rollstuhlzugang, Parkplätze und ähnliche praktische Fragen liegen außerhalb der Übersicht.
- Niemand zählt Köpfe; ein Eintrag kann nicht sagen, wie voll ein Vereinsabend ist.
- Eine leere Antwort steht für eine schweigende Quelle, nie für ein Nein.
Wenn ein Eintrag Sie betrifft
Wen ein Eintrag betrifft, vom Vereinsvorstand und Jugendwart bis zu Veranstaltern, Schulen, Mitarbeitenden von Begegnungszentren und Spielern, kann ihn über das Formular richtigstellen. Ein Link auf eine Seite mit der richtigen Angabe macht es schneller.
Übernommene Korrekturen werden unter Änderungen und Korrekturen datiert und am Eintrag selbst vermerkt. Ein Ort, der lieber nicht erscheinen möchte, kann das über dasselbe Formular sagen; der Eintrag entfällt dann bei der nächsten Überarbeitung.
Daten und Überarbeitungen
Die Seiten hinter den heutigen Einträgen wurden alle am aufgerufen; jede Quelle eines Eintrags zeigt ihr eigenes Datum, sodass sich immer erkennen lässt, wie frisch ein Beleg ist.
Etwa alle 6 Monate wird die ganze Übersicht erneut durchgelesen. Zwischen zwei Durchgängen kann ein Verein Raum oder Abend wechseln, bevor sein Eintrag folgt; bis dahin gilt die Seite des Vereins.
Wer dahintersteht
Ruhr Chess wird als unabhängiges redaktionelles Projekt betrieben. Kein Verein, Veranstalter, keine Schule und kein Spielort bezahlt dafür, es gibt keine Werbung, und es besteht keine Verbindung zum Schachverband Ruhrgebiet, zum Schachbund Nordrhein-Westfalen, zum Deutschen Schachbund oder zu einem Verein.
Die Übersicht gibt es, weil das Schach der Region verstreut ist: hier eine Vereinsdatenbank, dort zwei Ergebnisdienste, ein Wertungsbericht, städtische Kalender und die Websites der Vereine, die jeweils nur ein Bruchstück zeigen. Spieler und Vereine halten sie über das Formular zwischen den Überarbeitungen aktuell.
Die Daten weiterverwenden
Der gesamte Inhalt lässt sich als eine JSON-Datei herunterladen: ein Datensatz je Eintrag mit allen Quellen, Kennzeichen und Daten, freigegeben unter Creative Commons Namensnennung 4.0. Wer die Daten weiterverwendet, nennt bitte Ruhr Chess.
Für Sprachmodelle und andere Programme gibt es eine Übersicht als reinen Text unter llms.txt.
Geprüft und nicht aufgenommen
Geprüft, aber nicht aufgenommen: 21. Meist liegt der Verein außerhalb der Metropole Ruhr, hat in den letzten zwei Jahren keinen datierten Beleg hinterlassen, ist das Turnier nur einmal ausgetragen worden oder fehlen einem Kartenpunkt Name und zweite Quelle.
Kartenpunkte
Ein Kartenpunkt erscheint, wenn eine Quelle eine Kartenposition liefert oder die Adresssuche von OpenStreetMap die Adresse als Gebäude findet; Punkte der zweiten Art sind als ungefähr bezeichnet. Eine Adresse ohne Punkt erhält eine Kartenschaltfläche, die nach ihr sucht.
Punkte werden nie von Hand gesetzt, und die Seite zeichnet selbst keine Karten. Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, unter der Open Database Licence (ODbL).